Manor TV Spot – für die, welche nicht TV schauen.

Für alle, die heute von der ersten Manor TV Werbung lesen, aber nicht die ganze Zeit TV schauen möchten, hier habt Ihr die Werbung.

Ich persönlich finde die Werbung gut gelungen und schön gemacht. Auch ohne meine berufliche Verbindung zur Manor würde mir die Werbung übrigens gut gefallen ;)

Dir, du Die kommen wird.

Wie du sein wirst? Ich weiss es wohl noch nicht.
Wer du bist? Ich weiss es (vielleicht) noch nicht.
Was du gerne hast? Was du nicht magst? Ich werde es herausfinden.

Ja, du bist ein mir vielleicht ein gänzlich unbekannter Mensch.
Wie sagte mir mein Dad früher einmal: “Du wirst erst dann mit jemandem glücklich werden, wenn du mit dir zufrieden bist. Wenn du nie ruhen wirst, wirst du Sie vielleicht kennenlernen aber mit Sicherheit verlieren mit deiner Geschwindigkeit. Nimm dir also vor, nicht durchs Leben zu rennen sondern das Leben bewusst zu leben”.

Ja, ich gebe mir Mühe irgendwann bereit zu sein, dich kennenlernen zu dürfen. Ein Mann mit einer reinen Seele, einem offenen Herzen und ein Mann mit Verstand.
Du wirst die Frau sein, mit der ich mein Leben verbringen will, die Frau die ich täglich begehre und die Frau mit der ich gewillt bin, die Steine auf dem Weg zur Seite zu schieben. Eine Frau die versteht, das ich nicht 0815 bin und ein Mensch bin, der nicht leicht zugänglich ist. Doch du wirst den Weg finden meine Seele zu berühren. Du wirst es wissen denn du wirst es kennen…

Gänzlich unbekannt bist du mir übrigens nicht, nein, etwas wird erfüllt werden…
Ja, du wirst die Seele sein, die ebenso rein ist, du wirst ein ebenso offenes Herzen in dir tragen weil du die Welt und die Menschen darin sehen wirst…

Dir, du Die kommen wird, wenn die Zeit reif ist.

(Lange habe ich überlegt ob ich diesen Beitrag veröffentlichen soll. Sollte ich nicht dieses oder jenes ändern? Nein, ich lasse Ihn so, wie er mir beim schreiben entstanden ist… ).

Kinder dieser Welt

Kinder sind schon etwas sehr spannendes. Sie toben herum, springen unbesorgt in die grössten Erlebnisse rein und kennen die Gefahren nur durch eigene Erfahrung, oder durch das zeigen durch die Eltern.

Ich erlebe täglich wie Kinder mit Computern arbeiten – das ist wirklich etwas unglaubliches. Kids wissen wie Sie die Kamera in unseren Mac’s ansteuern und wie Sie damit arbeiten – selbst 6 Jährige wissen oft wie das geht.
Sie gehen unbekümmert an einem Computer und sind sich der Risiken nicht bewusst, das heisst das man Sie lokal toben lassen kann, aber online schützen muss. Dazu haben Wir geniale Tools auf den Computern die uns diese Arbeit abnehmen.

Ich bin jedes mal erstaunt über die Genialität die in uns liegt, wir haben mit jungen Jahren herumgetobt und unsere Erfahrungen gesammelt. Haben uns die Finger verbrannt und dann wussten Wir das eine Flamme kein Spielzeug ist. Sind auf den Boden gefallen und sofort wieder aufgestanden.
Leider verlieren wir dieses unbekümmerte herangehen an neue Dinge mit den Jahren – jedes Jahr werden wir vorsichtiger was neue Dinge angeht. Wir wollen Risiken berechnen und Grenzen kennen, doch immer wieder wollen Wir “über Unsere Grenzen” gehen, Grenzen die Wir Uns selber setzen.
Doch den Kids sind diese Probleme fremd, Sie wollen Erfahrungen sammeln, Sie wollen sehen was in der Welt geschieht und Sie sehen es auch. Ihnen ist egal ob ein Kind schwarz, weiss oder gelb ist – Sie kommunizieren mit Gesten wenn die Sprache nicht funktioniert.

Etwas, das wir “Erwachsenen” uns immer mal wieder ansehen sollten – Kinder die unbesorgt durch die Welt gehen – vielleicht können Wir etwas von Ihnen lernen. Sei es auch nur die Akzeptanz anderen Kulturen und fremden Menschen gegenüber.

Wiedersprüche wo man auch hinsieht…

Irgendwie bin ich gerade mal wieder in einer Phase, in der ich übervorsichtig bin wem ich mich innerlich annähere. Im letzten halben Jahr habe ich einige Menschen kennengelernt und darunter auch einige charmante Frauen.
Frauen bei denen man zuerst einen tiefen Kern vermutet und dann doch sagen muss: Irgendwie steckt da nicht viel dahinter.
Sie reden von Glauben… Sie reden von Religion… haben aber keine Ahnung was die Glaubensrichtung überhaupt im praktischen Alltag bedeutet.
Sie reden von tiefgründigen Gesprächen… doch Sie reden nur darüber, pflegen Sie selber aber nicht.

Ja, schein ist nicht sein und das was schon immer so war, ist auch im Jahre 2010 noch gleich geblieben. So lerne ich Frauen im Moment kennen, geniesse Ihre Nähe und versuche, schon gar keine Erwartungen an Sie zu stellen.
So ohne Erwartungen lebt es sich dafür im Moment auch ganz okay. Am Sonntag Morgen lässt sich zu zweit frühstücken und am Samstag Abend fragt immer irgend jemand danach, was man vorhabe und ob man Lust habe, den Abend zusammen zu verbringen. Man muss ja kein tiefgründiges Gespräch führen.

Übrigens bin ich erfreut darüber, auch jemand anderes kennengelernt zu haben. Eine Frau welche durchaus eine sehr tiefgründige Seite besitzt und die ich noch genauer kennenlernen will.
Doch vielleicht bin ich ja selbst voller Wiedersprüche und geniesse das unverbindliche Leben im Moment mehr als etwas verbindliches? Das werde ich wohl als allererstes für mich zu beantworten haben – na das kann ja lustig werden…

Das Wochenende kommt (update)

Und hier mal wieder was für’s Wochenende…


MusicPlaylist
Music Playlist at MixPod.com

Ein Januarsonntag.

Ihre Augen sind noch geschlossen, Ihr Mund nur ganz leicht geöffnet und Ihre Hand greift nach mir.
Kaum bin ich erwacht und versuche aufzustehen, bin ich schon gebunden. Leise höre ich meinen Namen und passend dazu findet Ihre Hand meine Taille und Sie zieht mich an sich heran.
Wer ist Sie? Wer ist die Frau die gestern Abend noch lachend und tanzend mir den Abend gerettet hat?
Ja, ich mag mich erinnern an Sie. Leicht aufdringlich und sich nicht von meinen dummen Sprüchen erschrecken lassend war Sie konkurrenzfähig und gab gerne zurück.
Sie war keine dieser schüchternen 20 Jährigen welche beim ersten tiefgründigeren Spruch einknicken, sie wusste was Sie hatte und sie wusste es einzusetzen. Ihr Mundwerk war dabei definitiv eine Waffe…
Sie ist 5 Jahre älter als ich, steht mit beiden Beinen im Leben und diese Nacht war wohl eine Art Ausbruch aus dem Alltag. Für Sie – vielleicht auch für mich? Ich weiss es nicht so recht und denke darüber nach, während Sie sich windet und unterdessen mit dem Rücken an mir liegt.
Ich überlege mir, was das erste ist was man Ihr nun sagen wird… “guten Morgen”? “Hi”? “Geiler Sex lass uns Heiraten”? Ich entscheide mich dann doch für das “guten Morgen” und flüstere es Ihr zu.
So erwacht Sie und freut sich sichtlich, neben mir zu liegen. Der Kaffee der unterdessen bereitsteht lässt Sie auf die Komplimente zurückkommen, die Sie schon gestern aussprach. Da mir “rot sein” nicht steht, tue ich es mit einem mehr oder weniger lässigen Spruch ab – dummerweise weiss Sie auch damit umzugehen.
Wir gehen frühstücken, verbringen den Tag mit fotografieren in der Stadt und ich frage mich, sieht ein Ausbruch aus dem Alltag immer so aus?

Das Foto des Monats, schon am ersten Tag geschossen.

Gestern war ich, das habe ich in der Nacht auf gestern entschieden ;) , in London.

Dabei sind eine Menge Bilder entstanden und auch sonst, hab ich witziges und lehrreiches erlebt. Ein Bericht dazu folgt wohl in den nächsten Tagen.
Eines möchte ich euch aber zeigen: Mein Lieblingsfoto von gestern :)

DSC_1773 (2) Kopie
Ist doch echt ein süsser kleiner Racker *love it*.
Was haltet Ihr von dem Foto? Was gefällt? Was kann man verbessern?

Ein luftiges Versprechen…

©by Jeremy Kunz 2010

Ja, Wir Menschen sind Wesen, welche sich rasend schnell an etwas gewöhnen. Wir gewöhnen Uns an den Menschen an Unserer Seite, Wir gewöhnen Uns an widrige Umstände im Leben und Wir gewöhnen Uns an Glück.
Das Problem dabei ist, das Wir Dinge oft nicht mehr schätzen, sobald Wir Uns an Sie gewohnt haben. Eine gefährliche Entwicklung in einer Zwischenmenschlichen Beziehung, aber auch in einer “Gegenstand/Ablaufbeziehung”. Routine lässt Uns unaufmerksam werden. Wer schon einmal irgendwo an einem Fliessband gearbeitet hat, weiss wovon ich spreche.

Routine führt in einer Beziehung auch zu Sätzen Wie: “Früher warst du noch aufmerksam und hast gespürt, wie ich das meine…”.
Ja und wenn Uns dann auf einmal etwas fehlt, woran Wir Uns gewohnt haben, dann wollen Wir einen Ersatz oder im schlimmsten Fall gibt es keinen Ersatz und Wir wollen den bekannten Menschen, den Gegenstand oder den Ablauf zurück.

Ich kenne dies selber auch und versuche nirgends in eine Routine zu verfallen – es ist nicht einfach, aber machbar.

Einen kleinen Versuch habe ich letztens auf Facebook gestartet. Viele sind sich aus Portalen wie StudiVZ, tillate etc. gewohnt, das Sie sehen Wer Ihr Profil besucht hat. Diese Funktion fehlt bei Facebook.
Nun gibt es eine Gruppe, welche genau dies verspricht. Weder wird gezeigt, wie Sie dies machen noch wie das ganze nachher funktioniert. Es heisst nur man soll all seine Freunde einladen und bei einer gewissen Menge an Freunden welche ebenfalls der Gruppe beitreten, bekomme man eine Email mit einer Anleitung.
Ich bin also beigetreten und habe zu Testzwecken mal all meine Freunde eingeladen. Nicht schlecht gestaunt habe ich, als am nächsten Tag schon 75% meiner Facebook Freunde dieser Gruppe beigetreten sind.

Suchen Menschen also naiv nach etwas das Sie vermissen und überlegen sich heutzutage nicht mehr, wozu Sie “ja” sagen wenn man Ihnen nur verspricht eine Sehnsucht von Ihnen zu bedienen?
Ist es eventuell möglich, das genau auf solchen “Ich gebe dir etwas was du vermisst und du gibst mir einen Gegenwert” Systemen viele Machenschaften dieser Welt basieren? Sieht man sich nur mal den Terrorismus an. Dort wird oft versprochen das es nach einem Märtyreranschlag der Familie des Märtyrers viel besser geht. Ausserdem komme er in den Himmel. Kann ein Mensch sich nun so stark nach dem Himmel und einem besseren Leben für seine Familie sehnen, das er sich selbst opfert?

Weniger schlimmes Beispiel:
Eine Beziehung geht in die Brüche und hinterlässt zwei verletzte Herzen. Irgendwann kommt der Punkt wo man den anderen am Morgen vermisst, wo man sich wünscht, Sie/Er wäre noch da.
In dieser Phase steckt gerade ein guter Freund von mir. Er übersteht die Phase dank all Weekend wechselnder Frauen, welche sich mit Ihm vergnügen. Er bedient also seine Sehnsucht obwohl er sich dem “Opfer” welches er dadurch bringt durchaus bewusst ist.

Ja, manchmal sind Wir Menschen enorm verkorkst und solange Uns ein Versprechen nur genügend begeistert, bringen Wir viele Opfer. Egal wie viel Hintergrund solch ein Versprechen haben mag…

TKKG.ch Magazin – ja es lebt weiter!

Ich habe mitbekommen, das es einige Leser gibt, welche das TKKG.ch Magazin gar nicht kennen. SCHANDE!
Hier eine Ausgabe aus dem letzten Jahr. Eine neue Ausgabe ist schon wieder in Arbeit :)

Die Sushifrau

Das Sushidate.

Ich sass im Flieger von München nach Basel und amüsierte mich daran, das ich einen tollen Tag mit genialen Menschen hatte. Ausserdem freute ich mich darauf, was am Abend folgen würde. Ein Date mit einer Frau, welche mir in letzter Zeit deutliche Avancen gemacht hat. Diese habe ich irgendwann mit “Du kannst mich ja auch einfach nach einem Date fragen” unterbrochen. Sie fragte und so hatte ich an dem Abend noch was vor :)

In Basel angekommen stieg ich direkt ins Taxi, fuhr nach Hause und schmiss mich in eines meiner Hemden und in Jeans – typisch Jerry halt.
Wir trafen Uns danach in einer Sushibar, assen Fisch, tranken Tee und amüsierten Uns beim feststellen div. Gemeinsamkeiten.
Danach war – ach wie klassisch – Kino angesagt (Spätvorstellung) und so kamen Wir mit dem Gefühl “hach schöner Film” aus dem Kino raus.
Sie hatte den FIlm ausgewählt und Sie wählte einen guten Film – doch einen schlechten für ein Date mit mir. Zu viele Parallelen an mein letztes Jahr. Sie ist älter als Ihre Liebe – doch Sie ist zu “gebunden” an Ihr Leben, als das Sie sich hätte fallen lassen können. Er ist jung, direkt und nicht die Geduld in Person – so klappt es nicht und Sie verlieren Sich aus den Augen – wenn auch mit täglichen Gedanken aneinander.

Ja und so kam ich aus dem Kino, fand den Film genau so toll wie Sie aber aus einem anderen Grund. Das Sie danach ein wenig verwirrt war, kann ich Ihr nicht verübeln. 29ig, so gut wie nie “Ablehnung” im Leben erlebt und da steht jetzt einer der Ihr zum Abschied nen schönen Abend wünscht und keine Anstalten macht, Sie küssen zu wollen.

So bin ich nach Hause – habe über den Tag nachgedacht und daran, ob es wirklich schlau sein kann den Kontakt zu einem Menschen abzubrechen, wenn man täglich an Ihn denkt.
Vergeht dieses Gefühl irgendwann? Wird es sein wie ein Urlaub an den man sich Wochen danach intensiv erinnert und irgendwann wird er verblassen und nur noch eine milchige Erinnerung übrig bleiben? Heilt Zeit wirklich Wunden oder lenkt man seine Konzentration einfach auf einen anderen Körperteil als den verwundeten (Mit der Gefahr das die Schmerzen sofort wieder präsent sind, sobald die Person wieder real präsent ist).

Ja, ich weiss es nicht. Ich habe keine Antworten aber tausende Fragen – wird die Zeit auch Fragen beantworten?
Mist, wieso kann man nicht einfach mal alles wissen im Leben? Wieso kann man die Antwort nicht kennen bei einer Frage, die so elementar ist? Scheiss Ungewissheit…

P.s. entschuldigt sind in letzter Zeit nur Beiträge über das eine Thema online, beschäftigt mich halt. Aber es kommen bald auch wieder andere, denn Jerry wird fit geht in die nächste Runde. Der Dreiländerlauf DIE REVANCHE steht bald an.