Erstes Kapitel: Hier fängt die Geschichte an
Zweites Kapitel:
Die Seite des Buches war in meiner Tasche und genoss keine weitere Beachtung – bis am Tag nach dem Treffen. Da machte ich meine Tasche startklar zum arbeiten und entdeckte dabei die Seite des Buches. Die SMS “Hey …, danke für die witzige Situation gestern. Würde gerne wissen wieso du so hartnäckig warst – und deine Buchseite solltest du auch haben, denn da stehen einige Interessante Details zur Geschichte drauf. Beste Grüsse, Jeremy” war dann ein Schritt von mir auf Sie zu. Das anschliessende Telefongespräch ergab einen Termin, eine Zeit und einen Plan. Der Zeitpunkt war heute Abend – Kino und anschliessend in ne Bar war der Plan.
Drittes Kapitel:
Sie wartete vor dem Kino. War anscheinend leicht nervös – Zigarette in der einen, iPhone in der anderen Hand (Merke, Sie hat ein iPhone – Nerds notieren an dieser Stelle einige Pluspunkte). Ich fand das irgendwie amüsant zu sehen und wollte so schnell gar nicht auf Sie zugehen, zu lustig war es zu sehen, das Sie nervös ist.
Nach einer Begrüssung, die typisch schweizerisch, leicht verhalten ausfiel haben Wir Uns dann ne Stunde im Restaurant neben dem Kino unterhalten. Ich erfuhr einiges aus Ihrem Leben. Zum Beispiel das Sie 26ig ist, Jura studiert und einige Jahre in Schweden gelebt hat – wäre mir zu kalt, ausser all die Blondinen wären… lassen wir das :D
Nach dem Kino sind Wir durch die Stadt geschlendert, Kaffee (Sie mag Kaffee – Nerds notieren den nächsten Pluspunkt) in der Hand und mit der anderen habe ich immer mal wieder gestikuliert – ich liebe Körpersprache. Sie ist relativ einfach zu durchschauen wenn Sie einen Flirtversuch startet, manche Spielchen von Frauen können durchaus einfach zu enttarnen sein wenn man(n) sich ein wenig konzentriert ;)
Ich erklärte Ihr, wieso Sie keine Chance auf mich als Spielpartner habe. Sie wusste vorher durch eine Mail, wieso ich mit Ihr abgemacht habe. Ich musste wissen, wer der Typ Frau ist, der so offensiv auf einen Mann zugeht, so viele “Nein Zeichen” bekommt und diese nicht beachtet, obwohl Sie viele andere Männer haben könnte. Mehr nicht.
Ich fand heraus, das Sie mich schon das eint oder andere mal im Starbucks gesichtet hat. Meist nur wenn ich reingekommen bin, meinen Kaffee schnappte und während der ganzen Zeit am Telefon beschäftigt war – also erübrigte sich die Frage bei der ersten Begegnung, “ob ich ab und zu da sei”.
Die Gespräche am Abend waren witzig und ich habe immer mal wieder eine provokante Aussage in das Gespräch geworfen. Sie reagierte meist ziemlich vorhersehbar was mich in meiner Meinung bestätigte, das es leichter ist eine Frau in vielen Punkten zu durchschauen, als Wir Männer immer behaupten.
Ihr lachen ist wirklich amüsant, nicht wie bei manchen Juristinnen (Vorurteile haben manchmal was ;) ), eher angenehm und echt.
Das Sie beim laufen auf den Schuhen keine Probleme bekam, wundert mich bis jetzt noch – Frauen tun sich manchmal Dinge an die für Uns Männer nicht nachvollziehbar sind – was nicht heisst, das Ihr damit aufhören sollt.
So verflogen die Stunden und Wir fanden am Schluss keine Bar mehr, die offen hatte – dennoch war es ein witziger und erfreulicher Abend. Das Taxi brachte mich dann nach Hause denn eine S-Bahn fuhr um diese Zeit auch nicht mehr – ja liebe Männer, keine S-Bahn ist keine Entschuldigung dafür, bei einer Frau zu schlafen. Aber ein guter Vorwand ist es ganz sicher bei der Richtigen :D
Viertes Kapitel:
Das vierte Kapitel widme ich der Frau, welche auch die Einleitung verdient hat – die war sogar niedergeschrieben in diesem Blog, aber das war zu einem früheren Zeitpunkt.
Eine Frau bei der ich oftmals nicht direkt sehe was Sie als nächstes machen wird aber wenn Sie etwas tut, dann kenne ich oft die nächsten Schritte und gehe diese gerne mit. Ich liebe es das Sie Dinge durch meine Worte erkennt – und selbiges auch umgekehrt passiert.
Sie sieht umwerfend aus und das nicht nur äusserlich – da ist es mir sogar egal, das Sie kein iPhone hat *lach*.
Ja und ich mag es, das Sie sagt was Sie denkt – so auch vor dem heutigen Abend. Auch wenn ich manche Dinge nicht direkt verstehe weil Sie für mich ab und zu nicht greifbar sind so sehe Sie ab und wann zu einem späteren Zeitpunkt wenn ich mal in Ruhe darüber nachgedacht habe…
Schluss:
Ich mag mein Leben, auch im Punkt Frauengeschichten – Ihr erlebt immer mal wieder einen Ausschnitt davon, glaubt nicht das sei mein Frauenleben, so einfach ist es dann zum Glück doch nicht. Einige Malis der letzten Zeit waren von euch wirklich witzig. Einige Antworten habe ich mir aufgehoben für einen Abend wie diesen;)
-Nein, ich habe kein Problem damit mit einer Frau zu flirten.
-Nein, scheu bin ich nicht wirklich – ich gebe mich aber ab und zu gerne scheu ;)
-Ja, ich habe in der Tat schon mal eine Frau näher an mich rangelassen, als ein gemeinsamer Kaffee.
-Tatsächlich habe ich eine gewisse vorsichtige Art an mir, wenn es darum geht Menschen wirklich kennenzulernen. Oberflächliche Kontakte sind absolut kein Problem für mich…
-Nein, ich halte es nicht für nötig, alles im Blog niederzuschreiben. Sonst hättet Ihr in den letzten Wochen/Monaten einiges mehr zu lesen bekommen ;)
Ja in diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und heute einen guten Wochenstart.