Die Filmdose

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Kennt Ihr die Momente, in denen euch irgendwie ein komisches Gefühl beschleicht?
Ich hatte heute so einen Moment – als ich Kisten zum umziehen gepackt habe.

Da packe ich also so vor mich hin, hier ein Glas, dort ein Teller und hier eine CD und da ne DVD – doch auf einmal steht Sie vor mir. Ganz klein und unauffällig. Sie sagt nichts, sie verändert nicht Ihren Blick sondern Sie steht einfach nur da. Ich könnte Sie öffnen, doch dann könnte alles kaputt gehen…

Was soll ich machen? Sie mitnehmen zur Arbeit und Sie entwickeln lassen? Ich bin mir dessen noch unschlüssig. Denn wenn Sie entwickelt ist, dann ist die ganze Spannung weg… Doch so frage ich mich immer: Was habe ich damals wohl fotografiert? Es müssten eigentlich meine ersten Fotos sein denn auf der Dose steht: “Jeremy’s Fotos”.

Also, entwickeln lassen oder noch einige Jahre warten?

Das Jahre 2009 – eine Rückkehr des Kinobesuchers

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Wir schreiben das Jahr 2008 – es ist das Jahr in dem die Lehman Bank pleite ging, in dem Obama Präsident wurde und in dem die Weltweiten Kinobesucherzahlen sanken.

Gegen die Lehman Pleite und den Sieg von Obama konnte nichts mehr ausgerichtet werden (Vielleicht war beides auch gut) doch gegen die weltweiten Besucherrückgänge wusste sich die Filmindustrie zu helfen. 3D lautete die Zauberabkürzung und das steht für 3 Dimensional.
1953/1954 gab es schon einmal einen Besucherrückgang und damals hies das Zauberwort? Genau 3D. Doch irgendwie war damals die Zeit noch nicht so richtig reif für 3D und so ist die Idee nach einigen Jahren wieder verschwunden.
Doch heute im Jahre 2009 soll 3D helfen, die Besucher wieder in die Kinos zu locken. Es funktioniert wie aktuelle – noch nicht veröffentlichte Zahlen der Kitag Gruppe belegen.

3D scheint ein Kassenschlager zu sein (Nicht nur weil die Brille jedem Besucher zusätzlich 3.- aus der Tasche zieht). Alleine in diesem Jahr gibt es über 8 3D Filme in der Schweiz (Ausgenommen Imax Kinos) zu bestaunen.
Die Liste (Kitag) liest sich im Moment noch wahrlich übersichtlich:

Disney’s A Christmas Carol: Start: 12. November 2009
James Cameron’s Avatar: Start: 17. Dezember 2009
Cloudy with a Chance of Meatballs: Start: 28. Januar 2010
Alice in Wonderland: Start: 4. März 2010
How to Train Your Dragon: Start: 25. März 2010 (Einer meiner Favoriten fürs nächste Jahr)
Toy Story 1&2: Start: 27. Mai 2010 (Altes Zeug aufkochen funktioniert auch bei Musik)
Shrek Forever After: Start: 8. Juli 2010
Toy Story 3: Start: 30. September 2010 (Dafür läuft JETZT schon die Werbung im Kino)

Neben den Filmen der Kitag gibt es noch den eint oder anderen Leckerbissen zu sehen. So z.B. der Film U2 3D der die irische Band während 85 Minuten in 3D über die Leinwand rocken lässt. Ich durfte den Film vorab schauen und bin begeistert.

Ich für meinen Teil habe unterdessen 4 3D Filme gesehen und bin positiv überrascht. Während Filme wie “oben” (Wer übersetzt UP eigentlich in so einen schwulen Filmtitel wie “oben”?) oder “Bolt-Ein Hund für alle Fälle” mich noch nicht richtig zu überzeugen vermochten, hat es der aktuelle Disneyfilm “Eine Weihnachtsgeschichte” definitiv geschafft. Ich gehe wieder vermehrt ins Kino.

Im Film “Eine Weihnachtsgeschichte” haben sich die Animationsstudios so richtig ausgetobt. Schneeflocken im Kinosaal und ab und wann ein Zusammenuzucken der Kinobesucher sind nur zwei Folgen von dem 3D Effekt.
Die interessanteste Folge ist und bleibt die Platzwahl. Während man bis vor kurzem hinten oder max. in der Mitte sitzen wollte, setzt man sich heute in die Reihen 1-5. Weiter hinten werden die 3D Effekte kleiner und das Kinovergnügen ist nicht so ausgeprägt wie es sein könnte. Irgendwann werden Wir dann wieder nach hinten sitzen wollen – dies wird dann wohl bei 4D der Fall sein oder aber, wenn Wir nicht des Filmes wegen im Kino sind…

So hat es die Filmindustrie mit einer “alten” “neuen” Idee also hinbekommen, wieder vermehrt Leute ins Kino zu bringen. Eine Entwicklung, die ich begrüsse und gut finde – schliesslich lernt man nicht zu letzt auch im Kino Frauen kennen ;)

In diesem Sinne wünsche ich viel Spass in einem 3D Film eurer Wahl und nicht vergessen: Reihe 2-5 sind die besten.

Sonntagslied

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(Für die Texthungrigen unter Uns)

Als alter Sack an einer Party.

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Gestern war mal wieder ein Samstag Abend und ich hatte eben eine ziemlich anstrengende Woche hinter mir. Eigentlich wollte ich nicht nach Hause und wollte nicht Kisten packen für den Umzug – das mache ich seit drei Wochen – arbeiten, packen, arbeiten, packen.
Ich wollte am gestrigen Abend mal wieder an eine Party gehen – tanzen, trinken und feiern.
So traf es sich wunderbar, waren gerade einige Bekannte aus den Staaten in Bern unterwegs. Ich rief Sie an und zwei Stunden später standen Wir mitten in einer Party in einem Berner Club. Die Musik war toll – sie animierte mich zum tanzen und so begab ich mich mit meinem Glas in der Hand in Richtung Tanzfläche und tanzte drei/vier Lieder. Es tat mir sichtlich gut mal wieder Freizeit geniessen zu können und mit den Jungs zusammen die Tanzfläche unsicher zu machen. Neben Uns tanzten einige Jungs die ca. 19 Jahre jung sind und zeigten einige ziemlich coole Schritte, tanzen können Sie definitiv.
Nach einer Weile beim tanzen gingen Wir mal wieder ein wenig Richtung Bar und unterhielten Uns. Ich wollte ja wissen wie Ihnen die Schweiz gefällt und wie lange Sie noch hier sind etc.
Nach einer weile tippte mir jemand auf die Schulter und ich drehte mich um, da stand eine Kollegin von mir, die ich unterdessen auch schon 2-3 Jahre nicht mehr gesehen hatte. Küsschen links, Küsschen rechts und schnell den anderen vorstellen. Sie bat mich, mit Ihr zu tanzen und ich willige ein – einer hübschen Frau schlägt man eine solche Bitte als Single nicht aus ;)
Ich genoss das antanzen und auch die Macht darüber, Sie auf Distanz zu halten oder näher zu bringen. Als Mann beim tanzen “führen” hat einfach etwas für sich ;)

Irgendwann standen auch die Amis wieder auf der Tanzfläche, ich habe fast nicht bemerkt das die Musik in Richtung HipHop gefallen ist und so zeigen die Jungs nun das, was Sie drauf haben – ich kann leider nicht mehr als staunen. Nope, solche Moves bringe ich definitiv nicht auf die Tanzfläche :D
Ich schaute mich also ein wenig im Club um und bemerkte erst jetzt, wie jung alle hier sind. Wirklich. Die meisten waren nicht älter als 18-19 und hängten an Bierflaschen oder Caipis.
Ich ging mal ein Stockwerk nach oben und schnappte ein wenig frische Luft – angenehm und die Frauen, welche dort oben waren amüsierten mich auch. Manchmal ist es witzig wie schnell ich mit Menschen in Kontakt komme – so stand ich also da und unterhielt mich mit drei Frauen, welche gerade die Matura gemacht haben *hust*. Sie seien da weil Sie Spass wollen, wie jedes Wochenende halt. Ich lachte ein wenig über Ihre Kommentare zu den Männern in Ihrem alter und ging nicht weiter darauf ein, zu billig diese Vorlage um darauf einzugehen.

Nach ner Weile ging ich wieder nach unten und begab mich an die Bar, ein neuer Drink musste her sonst halte ich ein leeres Glas in der Hand (Ich bin einer der irgendwas in der Hand halten will in einem Club – am liebsten ein Glas oder dann eben eine Frau ;) ). Das mit dem Glas hätte ich mir schenken können, weil nach 2-3 Minuten kam eines der Mädels, von den drei die draussen standen und hat mich angetanzt. Mein Blick wurde von meiner Kollegin wahrgenommen und diese steckte dann kurz “Ihr”, an diesem Abend gegebene, Revier ab. Ein wenig Mitleid hatte ich ja schon mit dem jungen Mädel, aber Carli ist ja auch noch irgendwo.
Der Abend endete dann Zuhause bei mir mit einigen Gläsern Wein und den Hauptthema, wieso ein Samstag Abend bei Wein endet und nicht wie bei der jüngeren Generation mit einem Absturz oder in einem fremden Bett.

Tja, wir werden alle erwachsen – irgendwann scheint es unbemerkt auch mich erwischt zu haben ;)

Prügelbekanntschaft

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Letztens sass ich mit einem guten Freund in einer Bar und genoss ein Bier – ein besonders leckeres Bier weil die aktuelle Zeit gerade ziemlich stressig ist und solche Abende um so schöner sind.
Doch da war natürlich einer, der mir meinen Abend so nicht gönnen wollte. Nennen Wir Ihn mal Idiot.

Da sass also Idiot und seine Freundin an einem Tisch, welcher sich im Rücken von mir befand. Irgendwann wurde die Diskussion von Idiot und seiner Freundin lauter, jetzt habe auch ich mich ein wenig umgedreht und gespannt zugesehen, was passiert. Diskussionen sind immer etwas ziemlich spannendes und ich versuchte dennoch so dezent wie möglich zuzuhören.
Irgendwann bekam ich mit, wie Idiot seiner Freundin eine Ohrfeige gab, das war dann der Zeitpunkt an dem es bei mir vorbei war mit der Option den Idioten nur erbärmlich zu finden wegen seinen dummen Sprüchen. Einige Typen, so zwischen 17-25ig sassen an den anderen Tischen und mehrheitlich grinsten Sie – denen hätte man auch alle ne Ohrfeige geben können.
Die Freundin vom Idiot machte das einzig richtige und wollte gehen, leichter gesagt als getan denn der Idiot hielt Sie fest. Also blieb mir nichts anderes übrig als mich umzudrehen, zu Idiot hinzugehen und Ihm seine Zwei Optionen aufzuzeigen. Erste ist seine Freundin loslassen und Sie gehen lassen – die schlaue und intelligente Methode. Die zweite ist sie nicht loslassen und es erst dann tun wenn er sich mit jemandem anlegt der sich wehren kann.
Leider entschied Idiot sich für zweiteres, doch Lust auf prügeln hatte ich nicht. Ich kann mich nicht prügeln wenn es nicht um was Lebenswichtiges geht – was hier noch immer nicht der Fall ist.
So reichte ein Griff an der richtigen Stelle und Idiot wollte auch nicht mehr prügeln. Nun habe ich Ihn noch mit einigen Wortkombinationen zugedeckt die Ihn als kleinen Schwächling und Vollidioten hinstellten – er hörte es sich an und blieb sitzen. Das nächste Bier bezahlte ich Ihm – was eigentlich nur dazu führen sollte das seine Freundin Zeit hatte sich auf den Zug/den Bus oder was auch immer zu begeben. Früh genug werden Sich die beiden ja noch begegnen. Da hoffe ich mal für Idiot, das Papa von der Freundin (Welche eher nach nem Land aussah in dem Familienehre gross geschrieben wird) nicht dabei sein wird.
Tja und so ging ich an meinen Sitz zurück und plauderte weiter über Umzug, Leben in Kisten packen und meinen neuen TV. Irgendwie wurde mir erst einen Tag danach bewusst, was da eigentlich geschehen ist.

Erstaunt bin ich aber noch heute darüber, was es für Idioten auf der Welt gibt. Desweiteren auch Idiotinnen denn es gibt durchaus auch prügelnde Frauen. Beides sehr erbärmlich…

Eine Geschichte mit Vier Kapiteln.

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Erstes Kapitel: Hier fängt die Geschichte an

Zweites Kapitel:
Die Seite des Buches war in meiner Tasche und genoss keine weitere Beachtung – bis am Tag nach dem Treffen. Da machte ich meine Tasche startklar zum arbeiten und entdeckte dabei die Seite des Buches. Die SMS “Hey …, danke für die witzige Situation gestern. Würde gerne wissen wieso du so hartnäckig warst – und deine Buchseite solltest du auch haben, denn da stehen einige Interessante Details zur Geschichte drauf. Beste Grüsse, Jeremy” war dann ein Schritt von mir auf Sie zu. Das anschliessende Telefongespräch ergab einen Termin, eine Zeit und einen Plan. Der Zeitpunkt war heute Abend – Kino und anschliessend in ne Bar war der Plan.

Drittes Kapitel:
Sie wartete vor dem Kino. War anscheinend leicht nervös – Zigarette in der einen, iPhone in der anderen Hand (Merke, Sie hat ein iPhone – Nerds notieren an dieser Stelle einige Pluspunkte). Ich fand das irgendwie amüsant zu sehen und wollte so schnell gar nicht auf Sie zugehen, zu lustig war es zu sehen, das Sie nervös ist.
Nach einer Begrüssung, die typisch schweizerisch, leicht verhalten ausfiel haben Wir Uns dann ne Stunde im Restaurant neben dem Kino unterhalten. Ich erfuhr einiges aus Ihrem Leben. Zum Beispiel das Sie 26ig ist, Jura studiert und einige Jahre in Schweden gelebt hat – wäre mir zu kalt, ausser all die Blondinen wären… lassen wir das :D
Nach dem Kino sind Wir durch die Stadt geschlendert, Kaffee (Sie mag Kaffee – Nerds notieren den nächsten Pluspunkt) in der Hand und mit der anderen habe ich immer mal wieder gestikuliert – ich liebe Körpersprache. Sie ist relativ einfach zu durchschauen wenn Sie einen Flirtversuch startet, manche Spielchen von Frauen können durchaus einfach zu enttarnen sein wenn man(n) sich ein wenig konzentriert ;)
Ich erklärte Ihr, wieso Sie keine Chance auf mich als Spielpartner habe. Sie wusste vorher durch eine Mail, wieso ich mit Ihr abgemacht habe. Ich musste wissen, wer der Typ Frau ist, der so offensiv auf einen Mann zugeht, so viele “Nein Zeichen” bekommt und diese nicht beachtet, obwohl Sie viele andere Männer haben könnte. Mehr nicht.
Ich fand heraus, das Sie mich schon das eint oder andere mal im Starbucks gesichtet hat. Meist nur wenn ich reingekommen bin, meinen Kaffee schnappte und während der ganzen Zeit am Telefon beschäftigt war – also erübrigte sich die Frage bei der ersten Begegnung, “ob ich ab und zu da sei”.

Die Gespräche am Abend waren witzig und ich habe immer mal wieder eine provokante Aussage in das Gespräch geworfen. Sie reagierte meist ziemlich vorhersehbar was mich in meiner Meinung bestätigte, das es leichter ist eine Frau in vielen Punkten zu durchschauen, als Wir Männer immer behaupten.
Ihr lachen ist wirklich amüsant, nicht wie bei manchen Juristinnen (Vorurteile haben manchmal was ;) ), eher angenehm und echt.
Das Sie beim laufen auf den Schuhen keine Probleme bekam, wundert mich bis jetzt noch – Frauen tun sich manchmal Dinge an die für Uns Männer nicht nachvollziehbar sind – was nicht heisst, das Ihr damit aufhören sollt.
So verflogen die Stunden und Wir fanden am Schluss keine Bar mehr, die offen hatte – dennoch war es ein witziger und erfreulicher Abend. Das Taxi brachte mich dann nach Hause denn eine S-Bahn fuhr um diese Zeit auch nicht mehr – ja liebe Männer, keine S-Bahn ist keine Entschuldigung dafür, bei einer Frau zu schlafen. Aber ein guter Vorwand ist es ganz sicher bei der Richtigen :D

Viertes Kapitel:
Das vierte Kapitel widme ich der Frau, welche auch die Einleitung verdient hat – die war sogar niedergeschrieben in diesem Blog, aber das war zu einem früheren Zeitpunkt.
Eine Frau bei der ich oftmals nicht direkt sehe was Sie als nächstes machen wird aber wenn Sie etwas tut, dann kenne ich oft die nächsten Schritte und gehe diese gerne mit. Ich liebe es das Sie Dinge durch meine Worte erkennt – und selbiges auch umgekehrt passiert.
Sie sieht umwerfend aus und das nicht nur äusserlich – da ist es mir sogar egal, das Sie kein iPhone hat *lach*.
Ja und ich mag es, das Sie sagt was Sie denkt – so auch vor dem heutigen Abend. Auch wenn ich manche Dinge nicht direkt verstehe weil Sie für mich ab und zu nicht greifbar sind so sehe Sie ab und wann zu einem späteren Zeitpunkt wenn ich mal in Ruhe darüber nachgedacht habe…

Schluss:
Ich mag mein Leben, auch im Punkt Frauengeschichten – Ihr erlebt immer mal wieder einen Ausschnitt davon, glaubt nicht das sei mein Frauenleben, so einfach ist es dann zum Glück doch nicht. Einige Malis der letzten Zeit waren von euch wirklich witzig. Einige Antworten habe ich mir aufgehoben für einen Abend wie diesen;)

-Nein, ich habe kein Problem damit mit einer Frau zu flirten.
-Nein, scheu bin ich nicht wirklich – ich gebe mich aber ab und zu gerne scheu ;)
-Ja, ich habe in der Tat schon mal eine Frau näher an mich rangelassen, als ein gemeinsamer Kaffee.
-Tatsächlich habe ich eine gewisse vorsichtige Art an mir, wenn es darum geht Menschen wirklich kennenzulernen. Oberflächliche Kontakte sind absolut kein Problem für mich…
-Nein, ich halte es nicht für nötig, alles im Blog niederzuschreiben. Sonst hättet Ihr in den letzten Wochen/Monaten einiges mehr zu lesen bekommen ;)

Ja in diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und heute einen guten Wochenstart.

This is it

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Ein toller Film, welcher ich gestern in der Nacht an der Weltpremiere gesehen habe.

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+Viele Background Informationen
+Tolle Tanzeinlagen
+MJ der Perfektionist / Liebevolle Person
+Neue Filme zu Thriller etc.
+Die Vorschau auf eine Show, welche leider nie stattfand und grandios gewesen wäre.

-Die kommerzialisierung mit CD etc.
-Das die BlueRay 100% eine Weihnachtsabzocke sein wird und Ich Sie dennoch kaufen werde.
-Der Film läuft nur 2 Wochen im Kino – also los Tickets kaufen!

Redebekanntschaft

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Gestern Abend war ich mit einer Freundin unterwegs.
Sie hat mir am Nachmittag eine SMS gesendet, ob ich Lust hätte, mit Ihr ins Kino zu kommen. Sie wollte mich natürlich ausfragen, wie denn so mein Dublin Aufenthalt war.
Ich sagte spontan zu – da es mein letzter Ferienabend ist, hatte ich nichts dagegen, noch am Abend spät ins Kino zu gehen.

Ich traf, nennen Wir Sie Redebekanntschaft, um 19:00 beim Treffpunkt in Bern und sind dann in ein kleines Restaurant, das ziemlich perfekt geeignet ist zum reden. So unterhielten Wir Uns über Ihre aktuellen Männergeschichten – die Frau lernt irgendwie immer wieder einen Mann kennen und immer ist irgend etwas an Ihm, das Ihr nach spätestens 3 Wochen auf den Keks geht. Im Moment kann Sie den Typen, von dem Sie mir vor 2 Wochen berichtet hat, gerade nicht so leiden weil er Ihr gesagt hat, das er aktuell 2 Frauen date. Nun, wäre nicht so, das Sie das noch nie getan hat – aber das ist etwas anderes *hust*.

Tja und so lernte ich auch was über “Pascal”. Pascal ist der zweite Mann, der Sie gerade um das lernen für die Uniprüfungen bringt. Sie mag Pascal weil er humorvoll, intellektuell und nicht all zu gut aussehend ist. WAS? Ja, richtig gehört. Als + Punkt für Ihn nennt Sie das es dieses mal keiner dieser Schönlinge ist, die den Himmel versprechen und dann die Wolke doch mit anderen Frauen teilen.
Pascal ist irgendwie anders, er ist Student – das erklärt auch ein wenig den Pennerlook auf den Fotos die ich von Ihm gesehen habe. Dennoch ist Pascal selbständig. So selbständig das er eine eigene grosse Wohnung hat – okay, die wird von Papi finanziert – aber bei Pascal ist das was anderes.

So ist meine Redebekanntschaft nun also gerade mit Pascal unterwegs und versucht mit Ihm den “Ich date noch eine andere Frau-Kerl” zu vergessen. Sie hat sich auch vorgenommen Ihm keine SMS mehr zu senden und so zu zeigen, was los ist.
Dazu muss man wissen, das Redebekanntschaft es nicht so gut kann wenn Sie Männern sagen muss, was Fakt ist.

Zum Schluss von der Männeraktualisierung höre ich “Ach Jerry, du bist einfach anders. Mit dir kann ich so gut reden und dennoch bist du ein Mann und kannst mit entsprechend deine Sicht zeigen”. Bei mir hat es bei “Du bist einfach anders” aufgehört weil Pascal auch anders ist. Davor waren Dominik, Michael, Thomas auch “anders” – und ich reihe mich in Ihre Reihe ein. Mit dem Unterschied das ich nie mit Ihr im Bett gewesen bin – deshalb begnüge ich mich auch mit dem Zuhören wie naiv manche Männer reagieren…

Achja, im Kino waren Wir dann auch noch, aber das interessiert hier nicht wirklich.

Gespräch zwischen einer Frau und Mir:

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Wir sitzen zusammen in einem Kaffee und reden über Beziehungen, Sex und alles, was man unter Geschlechtern halt so bespricht ;)

Sie: “Wieso bist du so?”

Ich: “So gutaussehend, charmant und nett? Oder was meinst du?”

Sie: “Na, du bist direkt und sagst mir ins Gesicht was ich falsch mache und was ich gut mache, woher kannst du das? Viele andere schauen mir ins Gesicht und wollen etwas anderes von mir – aber nicht mich voranbringen oder mich Herausfordern”

Ich: “Nun, wieso sollte ich was von dir wollen? So toll bist du nun auch wieder nicht. Immerhin brauchst du von mir Tipps, wie du mit einem Mann umgehen sollst. Wenn ich was von dir wollte, dann könnt ich dir ja keine Tipps geben und gespannt zusehen, ob Sie funktionieren”

Sie: “Du bist manchmal echt so ne Doofnase. Süss :) Eigentlich sollte ich nicht auf dich hören – bist ja selber Single und kommst nicht an die Frau heran, die du liebst”

Ich: “Nun, entweder gehst du in einen Buchladen und kaufst ein Buch mit Tipps über Männer oder du fragst einfach einen. Das ich nicht an die Frau heran komme kann also nur an den falschen Tipps von dir liegen – ich sollte mir wohl eine neue Kollegin in dem Punkt suchen”

Sie fand dann den Wein auf einmal ungemein lecker und trank ein wenig schneller *lach*

Gelaskins verbinden – im richtigen Moment…

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Da sitze ich im Starbucks in Bern und bin alles andere als darauf aus, Menschen kennenzulernen. Ich will meinen Kaffee, ich will einige Malis schreiben und ich will für mich sein.
Bis mein bester Freund auch da ist, nehme ich also mein Laptop hervor.

Nach einigen Minuten arbeiten kommt die Frage, ob hier noch ein Platz frei ist, leicht genervt schaue ich nach oben und überspiele es mit einem erfreuten Blick – ja es ist noch ein Platz frei. Ich kann Sie nicht abweisen – alle anderen Plätze sind fast besetzt.
Sie nimmt Ihr iPhone hervor, daraufgelegt hat Sie ein Gelaskin. Sie hat das selbe Motiv, wie ich auf meinem Laptop. Aha. Na toll. Wenn das nicht in einem Gespräch endet, will Gott mir wirklich keine Ruhe lassen. Will er anscheinend nicht. Mit einem Lachen nimmt Sie Ihr MacBook hervor und Ihr wisst was darauf klebt. Ja, jetzt musste ich auch lachen.

Sie gratuliert mir zu meinem Geschmack, ich sage nur danke. Sie stellt Sich mit dem Namen vor – ich sage zuerst aha und erst dann meinen Namen. Sie fragt mich, ob ich oft da sei. Ich gebe “Ab und zu kommt das vor” zurück – Toll.

Sie scheint total ignorant zu sein was ich für Zeichen ausstrahle. So nimmt Sie Ihr Buch hervor reisst eine Seite heraus und schreibt Ihre Handynummer darauf. Ihre Bewegungen strahlen was aus, das mich verunsichert – ich weiss nicht was es war, aber es war eigenartig…
Ich gratuliere Ihr zu Ihrer Kreativität und kläre Sie darüber auf, das ich Sie zwar äusserst attraktiv und charmant finde, Sie aber einen falschen Zeitpunkt gefunden hat.

Ihr Kommentar: “Schade, das kann ich leider nicht beeinflussen. Gerne würde ich aber wissen, wer den der Mann ist der die selben Gelaskins verwendet wie ich”. Mein Gott, die Frau ist wirklich mit gar nichts abzuschrecken.

Ich danke Ihr für das Verständnis, schenke Ihr ein Lächeln und wende mich meinen Malis zu. Sie lächelt mich an und sagt: “Tschüss Jeremy, würde mich freuen dich kennenzulernen”.

Ich wende mich nach Ihrem Abgang der Seite des Buches zu. Es ist eine Seite aus dem Buch “Zeit deines Lebens” von Cecelia Ahern. Auf der Seite ganz unten ist noch ein Satz gekritzelt – ein persönlicher der Sie irgendwie erkannt hat und mitteilen wollte. Natürlich habe ich gleich nach dem Buch im Internet gesucht um herauszufinden was es denn so für ein Buch ist.

Seltsame Frau in einem seltsamen Moment. Nicht im richtigen Moment.